Kalt-Akquise
Posted by admin - 20/12/08 at 07:12:39 pmGrafiker-Kollege und ich machten uns heute auf, um Weihnachtsgeschenke für die Lieben einzukaufen. Erste Anlaufstelle: Ein kleiner aber feiner Second-Hand-Möbelladen gleich bei mir um die Ecke, der erst vor zwei Wochen Eröffnung feierte. Die Inhaber waren sehr nett und man kam unmittelbar ins Gespräch. Das Wetter, passende Weihnachtsgeschenke etc. wurden diskutiert ehe folgende Frage aufkam: “Wie heißt der Laden eigentlich?” Die Antwort: “Namen? Hammer nich… …aber wir wollten schon eine Kundenbefragung starten und einen Gutschein ausschreiben!” Möberladen 2.0, oder wie? Crowd-Sourcing, oder was? Ein Pitch? Naming, das ist unser Job, sagten wir, und boten an, während unseres Einkaufsbummels ein bischen zu brainstormen. Und so kritzelten wir alles, was uns einfiel auf einen Briefumschlag: Kleinod. Wundertüte. Zweiter Frühling, Neufundland, Es war einmal…, Perpetuum Möbele, Stöberstube, Pläsierchen, Anno dazumal und noch etwa zwanzig weitere Namen kamen zusammen. Präsentiert wurde direkt am POS mit dem Briefumschlag in der Hand. Der Kunde war begeistert und Kleinod, Pläsierchen, Neufundland (die Besitzer hatten sich wie sich herausstellte gerade erst einen Neufundländer zugelegt) und Perpetuum Möbele kamen in die engere Auswahl. Da die Zielgruppe - nach Angaben des Inhaber-Ehepaares zu 70% aus Studenten besteht (in Aachen heißt das Maschinenbauer, E-Techniker, Informatiker…) hat sich der “Kunde” schließlich für den Namen Perpetuum Möbele entschieden… Fortsetzung folgt.
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